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Kurische Nehrung

Die Kurische Nehrung ist eine Halbinsel, die das Kurische Haff von der Ostsee trennt. Der Nordteil der Kurischen Nehrung, der auch am größten ist, gehört zur Republik Litauen. Der andere Teil, in dem sich die Ortschaften von Pilkopa, Rasyte, Sarkuva und noch andere kleinere Ortschaften befinden, gehört zum Kaliningrader Gebiet der Russischen Föderation. Im Jahre 1923 fiel der Nordteil der Kurischen Nehrung (ein Territorium mit Länge von 52 km) an die Republik Litauen. In den Jahren 1939- 1945 gehörte die ganze Nehrung zu Deutschland. Nach dem zweiten Weltkrieg fiel der Nordteil der Halbinsel wieder an Litauen zurück. Jetzt wird der Teil der Nehrung, der zur Republik Litauen gehört  zu einem Teil (0,8 Tausende ha) von der Selbstverwaltung der Stadt Klaipeda, und der Restteil (etwa 25,6 Tausende ha)- von der Selbstverwaltung von Neringa verwaltet.
 
Die wichtigsten Fakten:

              Fläche - 180 km ²,
              Länge - ca. 98 km.
              Breite des Badestrandes – etwa 10-50 m.
              Breiteste Stelle  -  bei Bulvikis Horn
                      (4 km nach Nordosten vom Nida) - 3,8 km.
              Schmalste Stelle -  bei der  Ortschaft Sarkuva im Karaliaucius
                      (Königsberger) Gebiet- 380 m.
              Auf der Kurischen Nehrung gibt es insgesamt etwa 2 km³ Sand.
              Die Wälder bilden 6852 ha (70% des Festlandes).
              Das Ackerland setzt sich zusammen aus - 5 ha, Weideländer,
                     Wiesen -17 ha, Binnenwasser - 1 ha, Straßen -232 ha, 
                     Sandboden -   2485 ha, bebaute Flächen -152 ha,
                     Sümpfe - 28 ha, Garten - 2 ha.
 
Im Jahre 1961 wurden die Ortschaften des litauischen Teiles der Kurischen Nehrung- Alksnyne, Juodkrante, Pervalka, Preila, Nida zur Stadt Neringa zusammengeschossen. In Neringa wohnen zur Zeit  etwa 2,6 Tausend ständige Einwohner.
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