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Startseite    Die Kurische Nehrung    Bekannte Persönlichkeiten des Kreises    Thomas Mann 

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Thomas Mann

Thomas Mann hat zum ersten Mal die Stadt Nida im Jahre 1929 besucht. In seinen Erinnerungen hat er später geschrieben: “Wir haben einige Tage im Fischerdörfchen von Nida verbracht. Wir sind so von der unsagbaren Eigenart und Schönheit der Natur, phantastischen Welt der wandernden Dünen, Kieferwäldern, in denen die Elche wohnen begeistert, dass wir beschlossen haben, hier eine ständige Heimstätte zu erwerben”.  In den Jahren 1929 – 1930 wurde gemäß dem Projekt vom Architekten H. Reissmann in Nida auf dem Uosves (Schwiegermutter) Berg ein an das Gebäude von Fischer erinnerndes Haus gebaut. Am 16. Juli 1930 ist Thomas Mann mit seiner Familie in sein neues Landaus gekommen. Der Schriftsteller mit seiner Familie hat in Nida drei Sommer (1930 -1932) verbracht. Hier hielt er sich an die gewöhnliche Tagesordnung an. Weiter hat er “Juozapas und seine Brüder”, Essaystik “Mein Landhaus”, Artikel, Briefe für die Redaktionen, Verlage, Dolmetscher, Freunde geschrieben. Im Jahre 1933 wurde Thomas Mann mit seiner Familie gezwungen, von Deutschland zu emigrieren und ist nicht mehr nach Nida zurückgekommen.
Die Einwohner von Neringa sind stolz darauf, dass sich in Nida der Preisträger der Nobelprämie Thomas Mann erholte und hier geschaftt hat. Wenn er hier seinen Roman „Juozapas und seine Brüder“ geschrieben hat, war er damals vierundfünfzig Jahre alt. Nach Nida ist er als der Schriftsteller- Humanist, der die stabile Positionen im Leben der Literatur und Kultur eingenommen hat, gekommen. Er hat damals schon für Demokratie gesprochen, seine Landsleute und die Menschen der anderen Ländern vor der Gefahr des Faschismus in Europa gewarnt.  
 
Landhaus auf dem Uosves (Schwiegermutter) Berg
Wenn T. Mann mit seiner Ehefrau im Jahre 1929 zufälligerweise in Nida gekommen sind, haben sie sofort gefühlt, dass dieser Besuch nicht der letzte ist. Er hat offen mit H. Blode gesprochen, dass er hier die Sommer verbringen möchte. Bald hat er eine Nachricht bekommen, dass es eine Möglichkeit gibt, in Nida Landhaus zu bauen. Am nächsten Sommer sind sie schon in ihr persönliches Landhaus auf dem Uosves Berg gekommen, um hier den Sommer zu verbringen. Wenn er sich für die Sommerzeit in Nida niedergelassen hat, hoffte der Schriftsteller, dass das ein Erholungsort neben der geliebten Ostsee sein wird, wo er schaffen wird. Er hat sich nicht getäuscht. Die in Nida gewesene Atmosphäre passte ihm perfekt. Im zweiten Stockwerk des Hauses hat der Schriftsteller mehrere Stunden beim Schaffen und Schauen auf das Kurische Haff verbracht.
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