Please be advised that we use cookies on this site
Click ‘I agree’ to provide your consent.
You can cancel the consent at any time by deleting any saved cookies in your web browser settings.
By continuing to browse the site, you agree with the cookies use terms and conditions.

Historisches Museum der Kurischen Nehrung

Historisches Museum der Kurischen Nehrung

Standort:
Pamario g. 53, Nida

 

Die Öffnungszeiten
Ab 6. Juni II-VI - 10.00-17.00 Uhr 

* Weitere Öffnungszeiten vorbehaltlich der Anpassung

 

Kontakt:
+370 469 51162
+370 469 52260
info@neringosmuziejai.lt
www.neringosmuziejai.lt

 

Das Museum öffnete zuerst seine Türen im ehemaligen Gebäude der lutherischen Kirche in Nida am 16. September 1969 und stellte die Geschichte der Entstehung der Kurischen Nehrung und des Kurischen Haffs, die Bewohner und ihre Handwerke sowie die Natur vor. Nachdem die Kirche im Jahr 1989 den Gläubigen zurückgegeben worden war, wurde die Ausstellung abgebaut.

 

1995 wurde die Ausstellung, die die Handwerke der Bewohner der Kurischen Nehrung präsentierte, in gemieteten Räumen untergebracht. 2002 richtete sich das Museum in einem neuen Gebäude in der Pamario-Straße in Nida ein.

Im Museum lernt man die eigentümlichen Handwerke der Bewohner der Kurischen Nehrung, wie z.B. Krähenfang, auch Fischereigeräte, Modelle von Kähnen und alte Traditionen kennen. Die Fischerei mit Segelbooten (Kurenkähnen, Keitelkähnen) wird hier auch präsentiert. Man kann den Stand der Kurenwimpel und ihrer Zeichnungen sehen. Die Ausstellung informiert ausführlich über die Eisfischerei auf dem zugefrorenen Kurischen Haff, das Fangen von Bernstein an der Ostsee und eine originelle Beschäftigung – den Krähenfang. Die Aufmerksamkeit der Besucher wird auf die Figur eines Fischers gelenkt, der eine besondere Art der Fischerei, die „Klapperfischerei“, demonstriert.

Zu den wertvollsten Ausstellungsstücken gehört eine im Jahr 1785 ausgestellte Lizenz an den Inhaber Friedrich Casimir Kuwert zum Bierbrauen in der Taverne – Posthalterei.

Im Museum werden die Funde aus der Steinzeit-Siedlung Nida, die westlich von der Parniddener Düne lag, ausgestellt und die ehemalige Poststation in Nida, als Teil der alten europäischen Poststraße (1745 – 1833), vorgestellt. Man kann eine einzigartige Dokumentenkopie sehen, die die Historikerin Nijolė Strakauskaitė im Geheimen Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz entdeckte. Dieses Dokument bestätigt, dass Nida im Jahr 1745 eine sehr wichtige Rolle im Verkehr zwischen Marienburg, Königsberg und Riga spielte. Die Besucher des Museums können hier viel über den Alltag des Kurorts Nida, Aktivitäten der Segelschule Nida, die Geschichte der Familie Fröse erfahren. Im Museum finden Ausstellungen, Treffen, Vorlesungen und Buchvorstellungen statt.

 

Ticketpreise:

Erwachsene - 1 EUR
SchülerInnen, StudentInnen - 0,5 EUR